Zwischenfazit der Corona-Krise für die Planung von Bauprojekten


  • Dezember 2020
  • Markus Daffner und Kai Saloustros, Geschäftsführung

Das nun zu Ende gehende Jahr 2020 hat uns allen sehr viel abverlangt. Die Corona-Pandemie hat die Welt in Atem gehalten, angehalten und tut es weiterhin. In der Herbst- und Winterzeit hat uns die sogenannte zweite Welle mit voller Wucht erwischt – jede tropfende Nase hat gleichzeitig Quarantäne und Homeoffice bis zur Corona-Entwarnung bedeutet. Immerhin sind wir mittlerweile geübt, Onlinemeetings sind auch in der Planungsbranche Alltag geworden. Dabei laufen die Projekte wie gewohnt weiter - vor einem Jahr war dies noch nicht selbstverständlich.

Was bleibt also bisher als Zwischenfazit der Corona-Krise für die Planung von Bauprojekten?

Auch wir bei Kling Consult spüren einen Rückgang von Anfragen, besonders aus der Industrie. Das Ifo-Institut bestätigte jedoch in der FAZ, dass dies Corona-unabhängig sei, da bereits vor der Pandemie eine Rezession in der Industrie herrschte. Der beklagenswerte Personalmangel hat sich durch Corona bei Architekten und Ingenieuren nicht merklich verbessert.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Krise insgesamt, insbesondere nachgelagert, auf die Bauwirtschaft auswirkt. Richtig vorstellbar, dass Corona spurlos an Neuinvestitionen öffentlich wie privat vorbeigeht, ist es unseres Erachtens nicht. Für uns spricht, dass wir in einem der Länder leben, die am wenigsten von Corona betroffen sind. Deutschland ist eines der wirtschaftsstärksten Länder der Welt und wir befinden uns in einer Branche, die auch zukünftig dringend benötigt wird. Die Bedarfsdeckung z.B. im Wohnungsbereich wird noch Jahre in Anspruch nehmen.

Wenn dann unser größtes Problem ist, dass wir wie in den vergangen Monaten Teams- und echte Meetings durcheinanderbringen und Kollegen „nur“ online präsent sind, können wir uns getrost zurücklehnen.

Wir wünschen Ihnen, dass auch Sie einen positiven Blick auf die Zukunft wahren können. Denn letztlich ist alles in der Wirtschaft Psychologie. Geld ist genug da, nie waren die Privatvermögen höher als heute. Um die Wirtschaft zu beleben, braucht es eine Vision, eine positive Grundhaltung. Nur so trauen wir uns auch das Geld auszugeben.

An dieser Stelle wollen wir uns auch bei allen Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern bedanken, die in diesem turbulenten Jahr stets zu uns gehalten und ihr Bestes gegeben haben. Wir wünschen Ihnen ein zuversichtliches neues Jahr 2021.

Wir freuen uns auf Ihr nächstes Projekt.

Ihr
Markus Daffner und Kai Saloustros